******Aktuelle Meldungen und Termine******

Herbstzeit – Drückjagdzeit

 

Der Herbst steht im Land und die Zeit der Drückjagden rückt näher. Viele Jäger fiebern gerade dieser Art der Gesellschaftsjagd entgegen. Die Drückjagd als eine Art der Bewegungsjagd erfordert aber auch eine große Vorbereitung in der Organisation und Durchführung der Jagdlichen Aktivitäten. Hierzu haben wir im Bereich der Rubrik " Die Jagd " auf unserer Homepage einige Informationen eingestellt. Ein Videobeitrag der DJZ-TV zeigt in einer Reportage das Geschehen rund um eine Drückjagd.

 

Informationen zur Drückjagd

Freitag 01.11.2013

 

Klassisches Jagdkonzert in der Barockkirche Osterwald - Beginn 20 Uhr

 

Das Programm bietet ein klassisches Orchesterkonzert mit Werken von Bach, Fasch, Graupner und Mozart. Das Besondere daran ist, dass die meisten Werke
des Abends um das Thema "Jagd" kreisen.

 

Einen besonderen Glanz dürfte das Programm durch die Mitwirkung des Jagdhornbläser Corps der Jägerschaft Neustadt bekommen, die typische Jagdhornstücke zum Programm beisteuern werden. Außerdem konnte für dieses besondere Konzert das Orchester „Camerata Potsdam“ gewonnen werden. Ein junges Solistenquartett übernimmt die vier Gesangsrollen. Die Leitung hat Claus-Ulrich Heinke.

 

Info zur Veranstaltung

Sonntag 03.11.2013

 

Hubertusmesse in der Barockkirche Osterwald - Beginn 10:00 Uhr

 

Am 3. November wird traditionell der Hubertustag begangen, der oft mit einem besonderen Gottesdienst verbunden zu Ehren des hl. Hubertus gefeiert wird, der Hubertusmesse.

 

Der Hegering 2 der Jägerschaft Neustadt unter Leitung von Marianne Rohde bereitet die Messe gestalterisch vor. Das Jagdhorn Bläsercorps der Jägerschaft Neustadt unter Leitung von Matthias Höhn und das Parforcehorn Bläsercorps Hubertus Hannover begleiten die Messe mit Jagdlichen Klängen.

 

Info zur Veranstaltung

 

Brauchbarkeitsprüfung der Jägerschaft Neustadt e.V. am 12.10.2013

 

Auch die 2. Gruppe von Jagdhunden konnte die Brauchbarkeitsprüfung der Jägerschaft Neustadt e.V. im Oktober 2013 erfolgreich bestehen. Das Training der letzten Monate unter Leitung von Obfrau Sigrid Asche und Ausbilderin Nadine Finke hatte sich gelohnt. Unter den strengen Augen der Prüfungsrichter Marianne Finger und Christian Alraun konnte alle zur Prüfung vorgeführten Hunde mit ihren Hundeführern erfolgreich bestehen. Für die Einhaltung der Prüfungsregularien und den einheitlichen Ablauf der Prüfung zeichnete Karl-Heinz Rabe als Richterobmann verantwortlich.

 

Es haben bestanden:

 

-Heinz Köhler, Curtis vom Heideschloss, Kleiner Münsterländer

-Willi Mortfeld, Fara vom Westernholt, Deutsch Drahthaar

-Dr.Horst-Dieter Ahl, Artos vom Weidenbusch, Ungarisch Kurzhaar

-Burhard Timm, Never Change Erasmus, Labrador Retriever

-Bernhard Züwering, Ira vom Töttelberg, Kleiner Münsterländer

-Sigrid Asche, Arthos vom Leineblick, Deutsch Kurzhaar

 

Die Feld- und Wasserarbeit im Vorfeld der Prüfung fand im Bereich der Reviere in Luttmersen statt, während die Waldarbeit im Staatsforst am Dammkrug absolviert wurde.

Ein gemütliches Zusammensein aller Beteiligten an dieser Prüfung im Haus an der Jürse rundet diesen Erlebnisreichen Tag ab.

 

Bilder der Prüfung

NDR Fernsehbericht – Waidmannsheil: Jägern auf der Spur

 

Der am Montag, 14.10.2013 in der Sendung 45 Minuten im NDR um 22.00 Uhr ausgestrahlte Bericht "Waidmannsheil - Jägern auf der Spur" hat aufgrund seiner einseitigen Darstellung der Jagd viele Jägerinnen und Jäger mit Recht empört.

 

Hier finden Sie einen Offenen Brief des Präsidenten der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., Helmut Dammann-Tamke an die verantwortliche Redakteurin sowie die Redaktion der Sendung 45 Minuten.

 

 

 

Offener Brief von H.Dammann-Tamke zum Beitrag Waidmannsheil - Jägern auf der Spur
Offener_Brief_Beitrag_Waidmannsheil_Jaeg[...]
PDF-Dokument [186.8 KB]

In Niedersachsen steigt Zahl der Wildunfälle

17.10.2013

(dpa/lni) Mehr Tiere, mehr Autos, mehr Unruhe in den Wäldern: All das führt zu mehr Wildunfällen auf Niedersachsens Straßen. Besonders jetzt zum Herbst steigt die Zahl der Unfälle.

 

Die Zahl der Wildunfälle auf Niedersachsens Straßen ist in der vergangenen Jagdsaison deutlich angestiegen. Nach Zahlen der Landesjägerschaft Niedersachsen wurden im Zeitraum 2012/13 rund 30 000 Wildunfälle registriert. Davor waren es knapp 28 400, sagte ein Sprecher der Jägerschaft am Mittwoch in Hannover. Angaben über die Zahl der bei Wildunfällen verletzten oder getöteten Menschen in Niedersachsen und die Schadenshöhe lagen nicht vor. Nach einer vorläufigen Statistik starben bei Wildunfällen bundesweit 20 Menschen, der Deutsche Jagdverband (DJV) bezifferte die Schäden auf rund eine halbe Milliarde Euro.

Besonders bei Zwischenfällen mit Schwarzwild war die Steigerung in Niedersachsen auffällig, sie stieg von 1609 auf 1942 an. Als einen Grund sehen Experten die «Vermaisung der Landschaft», womit die Zunahme des Anbau von Mais als Energiepflanze zur Futtergewinnung gemeint ist.

«Der Tisch ist ganzjährig gedeckt, und viele Bestände beim Schalenwild sind deutlich gewachsen», sagte Präsident Helmut Dammann-Tamke von der Landesjägerschaft in Hannover zu möglichen Ursachen für gestiegene Unfallzahlen. Zudem wachse durch mehr Verkehr und höheres Tempo auf den Straßen das Risiko für Zusammenstöße. «Für Unruhe beim Wild sorgen zudem Freizeitsportarten in den Wäldern»,sagte Dammann-Tamke. «Gelegentlich ist auch ein Wolf dabei, der die Tiere aufscheucht.»

Mit dem Herbstbeginn komme für Autofahrer die gefährlichste Zeit, warnte Dammann-Tamke. Landesweit bemühten sich zwar 66 Jägerschaften um Unfallprävention an bekannten Wildwechseln in Straßennähe. Unter anderem werden dort spezielle Reflektoren aufgestellt oder Autofahrer durch Schilder gewarnt. Auf jeden Fall sei Wachsamkeit geboten.

Kommt es dennoch zu Wildunfällen, sollten Autofahrer auf jeden Fall sofort die Polizei einschalten. Das sei nicht nur eine Voraussetzung zur Schadensregulierung mit der Versicherung: «Über die Polizei wird auch der zuständige Jagdpächter verständigt, der ein verletztes Tier aufspüren kann», sagte Niedersachsens oberster Jäger. Andernfalls könne dieses qualvoll verenden.

 

 

Mitteilung - Vorstand Jägerschaft Neustadt e.V.

 

Im September 2013 hat sich der neue Vorstand des Jägerschaft Neustadt e. V. 
zu seiner konstituierenden Sitzung unter Teilnahme des Jägermeister Dr. 
Werwitzki zusammengefunden. Auf der Sitzung, zu deren Beginn der 
stellvertretende Vorsitzende Per Gudlowski aus persönlichen und 
gesundheitlichen Gründen seinen Posten als zweiter Vorsitzender und 
Obmann für die Jundjägerausbilundg zur Verfügung gestellt hatte, wurden 
vom ersten Vorsitzenden Heinrich Rave zahlreiche Maßnahme angesprochen, 
die seit der Übergabe durch den alten Vorstand zu erledigen waren. Dazu 
gehörten u. v. a. die Neuorganisation der Geschäftsstelle, die 
Modernisierung der IT Ausstattung und die Neugestaltung der 
Homepage.Diese Maßnahmen wurden vom Vorstand einhellig begrüßt.

Im Mittelpunkt der weiteren Beratungen stand auch die zukünftige 
Zusammenarbeit mit den Jagdschützen Neustadt, die die Schießanlage in 
Schneeren betreiben, und der Jägerschaft Neustadt. Es bestand 
Einigkeit, dass schnellstmöglich eine rechtsverbindliche Übereinkunft 
gefunden werden muss, um die Missklänge und Differenzen aus der 
Vergangenheit aus dem Wege zu räumen. In diesem Zusammenhang teilte der 
Vorsitzende Heinrich Rave mit, dass er sein derzeitiges Amt als 
Vorsitzender der Jagdschützen im kommenden Frühjahr zur Verfügung 
stellt, um sich intensiv für die Belange der Jägerschaft Neustadt 
einsetzen zu können. Neue Geschäftsführerin ist Dagmar Mohrhoff. Um die 
Erreichbarkeit der Jägerschaft zu verbessern, wurde eine neue 
Öffnungszeit der Geschäftsstelle in der Marktstraße beschlossen. Diese 
ist ab sofort dienstags von 16.-19.00 h geöffnet. Interessenten können 
sich auch unter info@jaegerschaft-neustadt-rbge.de an die Jägerschaft 
wenden.

 

14.10.2013 – Der Vorstand der Jägerschaft Neustadt e.V.

 

Sigrid Asche mit Arthos vom Leineblick zweimal auf dem 1.Platz

 

26.Internationalen Kurzhaarprüfung (IKP) in Tschechien vom 19.-21.9.2013 und Solmsprüfung beim Kurzhaarklub Artland-Emsland am 05.10.2013.

 

Sigrid Asche, Obfrau für Hundewesen der Jägerschaft Neustadt, war in zwei Prüfungsveranstaltungen mit Ihrem DK Rüden Arthos vom Leineblick nicht zu schlagen. Zwei hervorragende 1.Plätze und Noten ausschließlich im Bereich Sehr Gut (4), dabei sogar einmal die Note Hervorragend (4h). 

 

Auf der IKP Prüfung in Tschechien war Arthos unter 180 Hunden der zweitjüngste Hund und hat im 1.Preis bestanden. Die Solmsprüfung im Emsland absolvierte Arthos als bester Hund der Prüfung und als Suchensieger. 

 

Herzlichen Glückwunsch

 

Sigrid Asche, Obfrau Hundewesen der Jägerschaft Neustadt mit DK Rüde Arthos vom Leineblick
Prüfungsrichterin Marianne Finger gratuliert Hundeführer Karl-Heinz Rabe nach erfolgreicher Schweißfährte

Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde in Neustadt am 03.10.2013

 

Eine moderne und waidgerechte Jagd ist nur denkbar unter Einsatz von brauchbaren Jagdhunden. Die Brauchbarkeitsprüfung hat den Zweck, die jagdliche Brauchbarkeit von Jagdhunden für den praktischen Jagdbetrieb festzustellen. In der Jägerschaft Neustadt ist Sigrid Asche als Obfrau im Hundewesen für das Training und die Prüfungsvorbereitung der Jagdhunde verantwortlich. Hervorragend unterstützt wird Sigrid Asche hierbei von Nadine Finke.

 

Am 03.12.2013 fand im Staatsforst am Dammkrug und im Revier Luttmersen eine Brauchbarkeitsprüfung nach den Niedersächsischen Brauchbarkeitsrichtlinien statt. Die Prüfungskommission bestand aus den anerkannten Niedersächsischen Prüfungsrichtern Marianne Finger, Christian Alraun und Andreas Lück aus dem Westerwald.

 

Die Jagdhunde wurden zusammen mit dem Hundeführern in den Prüfungsfächern Gehorsam, Schussfestigkeit, Bringen von Haar- und Federwild, Durchführung der Schweiß- und Wasserarbeit geprüft. Unter der „Schweißarbeit“ versteht man die Nachsuche auf durch Schuss oder Unfall verletztes, blutendes („schweißendes“) Schalenwild. Der Einsatz eines brauchbaren Hundes ist aus Gründen des Tierschutzes hier vorgeschrieben.

Bei der Schweißarbeit (Nachsuche) in der Prüfung  muss der Hund z. Bsp. eine 400 Meter lange Fährte in unbekanntem Gelände arbeiten, um das Wild aufzuspüren. Gerade bei Nachsuchen nach Verkehrsunfällen mit verletztem und flüchtigem Wild, ist der brauchbare Jagdhund oft die einzige Chance das Stück Wild schnell zu finden.

 

Nach einem langen und anstrengenden Prüfungstag konnten 5 von 6 Hunden mit ihren Hundeführern die Brauchbarkeitsprüfung bestehen.

 

Doris Groen mit Deutsch Kurzhaar Hündin „Kira“; Karl-Heinz Rabe mit Maygar Vizla Rüden „Arus“ und „Diego“; Andreas Hartmann mit Labrador Rüden „Carlos“ und Thomas Völkl mit seinem Kleinen Münsterländer Rüden „Henry“

 

Das Training der Hunde findet in den Revieren der Jägerschaft Neustadt in Luttmersen, Helstorf, Basse und im Staatsforst am Dammkrug statt. Hier gilt der Dank den jeweiligen Revierpächtern und Revierförster Thomas Deppe im Staatsforst für die gute Zusammenarbeit.

Drama um Damhirsch, weil Draht rumliegt

 

Ein Damhirsch hat sich in einem Zaun verfangen und konnte nicht mehr befreit werden. Ein Jäger hat das dreijährige Tier erschossen, um es von seinen Qualen zu erlösen.

 

Neustadt a. Rbge. / Revier Empede

 

Stundenlang hat ein Damhirsch um sein Leben gekämpft, bevor Jagdpächter Fritz Lühring ihn von seinen Qualen befreien konnte. Schuld seien ungepflegte Zäune und herumliegender Draht, sagt Lühring.

Das etwa dreijährige Tier hatte sich Mitte der Woche mit seinem Geweih im Zaun zur angrenzenden Pferdekoppel verfangen. „Er ist hin und her getaumelt, konnte sich nicht befreien“, sagt Lühring. Im Geweih befanden sich Seile, Stacheldraht und Litzen von stromführenden Zäunen. „Losmachen war unmöglich, wir mussten ihn mit einem Fangschuss erlegen“, bedauert der Jagdpächter. Schuld am Tod des Tieres seien die ungepflegten Zäune der Koppeln. „Die Litze hängen das ganze Jahr, Stacheldraht liegt versteckt im hohen Gras“, sagt er. Ein besonders trauriger Vorfall für Lühring, denn Damwild sei in Empede nicht sehr häufig. „Der hätte sich hier vererbt. Schade, dass es aus Unachtsamkeit nicht dazu kommt“.

Er wolle die Pferdebesitzer keinesfalls anklagen, betont Lühring. Er bitte sie nur um etwas mehr Aufmerksamkeit. „Wie die Pferde müssen die Zäune auf den Koppeln regelmäßig gepflegt und gewartet werden“, sagt er. Denn die Wildtiere hätten einfach keine Chance, wenn sie sich erst einmal verfangen haben.

Quelle: NP  04.10.2013 / Thomas Lunitz und Lisa Malecha

Jagdpächter Fritz Lührung mit dem dreiährigen Hirsch.© Thomas Lunitz
Diva vom Graven-Stein 177 Pkt., Führer Helge Stummeyer

Ein Jäger aus Neustadt erfolgreich bei der Herbstzuchtprüfung in Österreich

 

Im Rahmen  8. Internationalen und 64. Edgar-Heyne Herbstzuchtprüfung (ohne Hasenspur) vom 19. bis 22.09.2013 im Bezirk Schärding (Oberösterreich), nahm Helge Stummeyer von der Jägerschaft Neustadt mit seiner Hündin Diva von Graven- Stein teil.

 

Als beste Hündin der HZP des Verein Pudelpointer e.V. belegte Diva vom Graven- Stein mit Hundeführer Helge Stummeyer einen 6. Platz mit 177 Punkten im Feld der Teilnehmer.

 

Herzlichen Glückwunsch

Das Wild im Herbst - Damwild Brunft in den Revieren der Jägerschaft Neustadt

 

Damwild zählt zur Familie der Hirsche, bevorzugt Waldgemengelagen mit bewirtschafteter Feldflur. In Gebirgen kommt es nicht vor.

Damhirsch

Wie verläuft die Damwild Brunft?

Zur gut zweiwöchigen Damwild Brunft, mit ihrem Höhepunkt in der zweiten Oktoberhälfte, sucht das Kahlwild die traditionellen Brunftplätze der Schaufler auf. Anders als beim Rotwild ziehen beim Damwild die Tiere zu den Hirschen. Auf den Brunftplätzen in lichten Altholzbeständen brunften meist mehrere Schaufler, die durch hohe Aktivität um die Gunst der Tiere werben.

Die Schaufler legen dort ihre Brunftkuhlen an und markieren so ihr Territorium. Oftmals erwarten sie darin sitzend die Tiere. Die Hirsche ziehen aber auch unstet umher und wechseln die Brunftplätze. Beim Damwild sind die älteren Schaufler weniger dominant als beim Rotwild, auch jüngere Hirsche nehmen am Brunftgeschehen teil. Zwischen Damhirschen kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen während der Brunft, bei denen die Hirsche recht oft Verletzungen davontragen.

Was ist das heutige Verbreitungsgebiet des Damwildes?

Damwild kommt in ganz West- und Mitteleuropa vor. In Nordeuropa, außer Großbritannien, Dänemark und Südschweden sowie in Osteuropa, in Russland und dem Baltikum fehlt diese Hirschart. Das liegt daran, dass die Äsungsansprüche im Gebirge und in Gebieten mit langen Wintern und hoher Schneelage nicht erfüllt werden.

Wie ist die Lebensart des Damwildes?

Damwild lebt meist gesellig in vielen kleinen, aber auch zeitweise in großen Rudeln, die sich aus mehreren Familien zusammensetzen. Innerhalb dieser Rudel oder Familienverbände gibt es keine strenge Hierarchie oder Rangordnung. Die Zusammensetzung der Rudel kann sich öfter ändern. Tiere mit Nachwuchs und Hirsche bilden voneinander getrennte Rudel. Damwild ist tagaktiv und sucht auch während der Tageszeit freie Flächen zur Äsung auf, verbringt während der Vegetationszeit den Tag über auch in großen Getreide- oder Maisäckern.

Quelle: DJZ-H.J.Steinbach

„Keilernadel 2013“ - Jäger erbringen Leistungsnachweis in Schneeren

Die aktiven Jäger der Jägerschaft Neustadt e.V. schossen erfolgreich bei reger Beteiligung am 18.08.2013 auf dem Schießstand in Schneeren, die Bedingungen der „Keilernadel“ nach den Vorgaben der Landesjägerschaft Niedersachsen. Fast 90% der Teilnehmer der Jägerschaft Neustadt e.V. erfüllten die Anforderungen in dieser Königsdisziplin im jagdlichen Kugelschuss auf flüchtiges Schwarzwild.

Eine der größten Herausforderungen des jagdlichen Schießens ist ohne Zweifel der saubere Schuss auf flüchtiges Schwarzwild. In den Region Neustadt a. Rbge., Garbsen und Wunstorf steht ab Ende September-Anfang Oktober wieder die Maisernte bei den heimischen Landwirten an.

Für Wildschweine sind Maisfelder ein beliebter Rückzugsort. Beliebt vor allem deshalb, da die Maisfelder bis weit in den Herbst hinein hervorragende Versteckmöglichkeiten und einen reich gedeckten Tisch für die Tiere bieten.

Doch Landwirte sehen Wildschweine im Mais äußerst ungern, da sie auf den Feldern für große Schäden sorgen. Eine gute Möglichkeit gegen die Tiere vorzugehen, ergibt sich bei der Ernte. Es handelt sich dabei um die sogenannten "Maiserntejagden". In der Jägerschaft Neustadt e.V. hat man in den Revieren in Neustadt a. Rbge., Garbsen und Wunstorf mit dieser Jagdmethode schon langjährige Erfahrungen gesammelt. Mehrere Jäger umstellen bei dieser Art der Jagd während der Ernte das Feld und erlegen das vor den Häckslern flüchtende Wild.

Drückjagdschießen will gelernt sein, das Wild kommt auf unterschiedliche Entfernungen, im Troll oder hochflüchtig, in den unterschiedlichsten Anlaufwinkeln, und es bedarf großer Erfahrungen und guter Schießfertigkeit, um flüchtiges Wild sicher mit der Kugel zu treffen. Stehend freihändig wird meist auf bewegliche Ziele in dieser Jagdart geschossen.

Als Übungsdisziplin dient dazu der „Laufende Keiler“ auf dem Schießstand oder man übt im „Schießkino“.

Die „Keilernadel“ und die dafür erbrachten Schießleistungen gelten mittlerweile in Niedersachsen als Voraussetzung zur Teilnahme bei offiziellen Drückjagden in Staatsforsten.

Jägerschaft Neustadt e.V. - Erwerb der LJN Keilernadel für Jäger am Sonntag, den 18.08.2013

 

 

Ort: Schießstand Schneeren

Zeit: 11:00 Uhr bis 13:00 Uhr für Jäger der Jägerschaft Neustadt e.V.



LJN-Keilernadel 

Vor allem auf bewegtes Wild erfordert der tierschutzgerechte Schuss vom Jäger

besondere Fertigkeiten, die durch regelmäßige Übung gefestigt werden. Deshalb werden in vielen Bundesländern bei Einladungen zu Bewegungsjagden insbesondere in den Landes- bzw. Bundesforsten immer häufiger Schießnachweise gefordert.

Die Anforderungen zu diesen Schießnachweisen sind sehr unterschiedlich und können deshalb auch durch die unten angegebenen Kriterien nicht umfassend abgedeckt werden.

Gemeinsam haben sie aber den Schuss auf bewegliche Ziele -lfd. Keiler oder

vergleichbare Situationen im Schießkino-. Auch in Niedersachsen gibt es Forstämter, die bei Einladungen zu Bewegungsjagden einen bestimmten Schießnachweis fordern, wie z.B. die Harsefelder Schießnadel, die vom Nds. Forstamt Harsefeld eingeführt wurde. Alle zukünftigen Bewegungsjagdteilnehmer haben die Möglichkeit auf verschiedenen Schießständen an verschiedenen Terminen die Bedingungen zu erfüllen. Der Niedersächsische Jäger berichtete bereits über diese Nadel.

 

Die Bedingungen

- 5 Schuss in einem hochwildtauglichen Kaliber auf den laufenden Keiler, wovon zwei Schüsse in den Ringen sein müssen – nach hinten mindestens aber in dem 5er Ring. Als Scheibe kann neben der gängigen Keilerscheibe (DJV-Scheibe Nr. 5 +6) auch der neu eingeführte Doppelkeiler benutzt werden, der von rechts und links laufend beschossen wird (DJV-Scheibe Nr. 9).

Die erfolgreich nachgewiesenen Bedingungen werden durch den Schießstandverwalter oder den Schießobmann der Jägerschaft bzw. des Hegerings im Schießnachweisheft bestätigt.

 

Kosten: 5,00 €

(incl. Nadel, Nachweisheft, Bestätigung und Schießgebühren)

 

Leitung: Karsten Tegtmeyer

           

Amedorf 09.08.2013

Schießt ein Wilderer mit Pfeilen?

Die Amedorfer Jagdpächter sind beunruhigt: Treibt in ihrem Revier in der Leineaue ein Wilderer sein Unwesen? Grund für diese Befürchtung ist ein verendeter Rehbock, den ein Landwirt Ende Juli auf einer seiner Weideflächen gefunden hat.

Das Tier weist eine Verletzung auf, wie sie ein wohl platzierter Blattschuss verursacht. Allerdings haben die Pächter bei der Untersuchung weder ein Projektil noch eine weitere Wunde gefunden, die von einem Durchschuss stammen könnte. „Alles deutet darauf hin, dass die Verletzung von einem langen, dünnen Gegenstand stammt, vielleicht einem Pfeil oder dem Bolzen einer Armbrust“, sagt Pächter Dirk Rabe. Einem offiziellen Abschuss im Revier oder der Nachbarschaft sei der Bock jedenfalls nicht zuzuordnen.

Die Pächter haben die Polizei eingeschaltet, sind in Alarmbereitschaft. Kürzlich habe ein Jäger nachts von einem Hochsitz im Revier aus einen Unbekannten mit einem Rucksack gesehen, der sich dem Sitz erst näherte, aber das Weite suchte, als er merkte, dass der Platz besetzt war. „Auch das Rehwild im Revier ist in dieser Saison ungewöhnlich aufmerksam und flüchtet sofort, wenn sich jemand nähert“, sagt Rabe. Da in der Aue nahe dem Ossenboyweg am südlichen Ortsrand Amedorfs oft Hundebesitzer und andere Spaziergänger unterwegs sind, hoffen Pächter und Polizei auf Hinweise. Wer Verdächtiges beobachtet hat, sollte sich in der Polizeistation Mandelsloh, Telefon (05072) 307 melden

Quelle: Neue Presse – Kathrin Götze

Achtung ­— vermehrter Wildwechsel in den Regionen Neustadt am Rübenberge, Garbsen und Wunstorf!

 



Die Jägerschaft Neustadt am Rübenberge e.V. warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr während der Paarungszeit beim Rehwild in der Regionen Neustadt am Rübenberge, Garbsen und Wunstorf.

 

Wenn die Temperaturen steigen, wird auch das heimische Rehwild immer aktiver: Mitte Juli beginnt die Paarungszeit beim Rehwild – die sogenannte Blattzeit. Von den Hormonen gesteuert überquert es oftmals urplötzlich die Straße — häufig auch am helllichten Tag. Die Jägerschaft Neustadt am Rübenberge e.V. nimmt dies zum Anlass, um auf die erhöhte Gefahr von Wildunfällen hinzuweisen und bittet alle Verkehrsteilnehmer in der Region Neustadt um erhöhte Rücksichtname.

„Normalerweise hält sich das Rehwild von Verkehrswegen fern, während der Blattzeit folgt es aber hauptsächlich dem Fortpflanzungstrieb – es ist buchstäblich blind vor Liebe und die Gefahr von Wildunfällen steigt enorm“, so Heinrich Rave, Vorsitzender der Jägerschaft Neustadt. Verkehrsteilnehmer müssten zu dieser Zeit auch in Bereichen ohne Warnschild für Wildwechsel mit plötzlich auftauchendem Rehwild rechnen. Besonders groß sei die Gefahr an unübersichtlichen Straßenabschnitten entlang von Wäldern und Feldern so Rave weiter.

 

Rehwild hat ein außergewöhnliches Fortpflanzungsritual: Über Geruchsstoffe signalisiert das weibliche Rehwild dem Rehbock ihre Paarungsbereitschaft. Dieser beginnt daraufhin mit seinem ausdauernden Liebeswerben welches sich über Tage und Kilometer hinziehen kann. Diese Lockflucht, beendet das weibliche Rehwild erst kurz vor der eigentlichen Paarung indem es abrupt stehenbleibt und so die Bereitschaft zur Paarung signalisiert.

 

Auch die anstehende Erntezeit verschärft die Situation für das heimische Rehwild. Innerhalb weniger Tage verändert die Landschaft ihr Gesicht: Getreidefelder, die vor kurzem noch Schutz und Deckung boten, verwandeln sich in Stoppelfelder. Dieser `Ernteschock` raube dem Wild nicht nur die Deckung, sondern die zum Teil bis in die Nacht andauernden Erntevorgänge, beunruhigen das Wild zusätzlich.