*****Aktuelle Meldungen und Termine*****

Hintergrund zur Petition gegen tendenziöse Berichterstattung im ZDF

 

Bitte benutzen Sie den Link zum ZDF Beitrag um sich selbst ein Bild zu machen, wie gezielt und mit ideologischen Argumenten das Jagdhandwerk und die Jäger in der Öffentlichkeit diffamiert werden. 

 

ZDF planet e Filmbeitrag „Jäger in der Falle“ 

 

Gegen den Beitrag „Jäger in der Falle“, der im Rahmen der ZDF Sendung „Planet e“ ausgestrahlt wurde, kann mit einer „Offenen Petition“ („OpenPetition“) protestiert werden. Der Deutsche Jagdverband unterstützt die Petition gegen unsauberen Journalismus und appelliert an alle: Machen Sie mit, unterzeichnen Sie die Petition!  

 

Der Link zur Petition

 

 

„Wahrt Euch, wehrt Euch!“

 

Waidmannsheil

Es zählt jede Stimme gegen Jagdfeindliche und tendenziöse Berichterstattung im ZDF

 

 

Liebe Waidgenossen der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge,

 

hiermit möchten wir Sie nochmals auf die aktuelle online-Petition von Max Götzfried gegen die Berichterstattung des ZDF im Rahmen der Sendung planet e „Jäger in der Falle“ aufmerksam machen.

 

Das Quorum von 50.000 Unterzeichnern ist noch nicht erreicht. Bitte zeichnen Sie die Petition und werben Sie für Unterstützung. Mitzeichnen können selbstverständlich auch Nichtjäger! Die Petition läuft noch bis zum 10.03.2014.

 

Nutzen Sie bitte auch Ihre anstehenden Jahreshauptversammlungen um auf die Petition aufmerksam zu machen. Es besteht auch die Möglichkeit Unterschriftenlisten auszuteilen. Bitte beachten Sie hierbei, dass es sich um die offizielle Vorlage handeln muss – da die Unterschriftenlisten maschinell eingelesen werden, müssen die personenbezogenen Daten gut lesbar und in Druckbuchstaben ausgefüllt werden!

 

Die handschriftlichen Unterschriftensammlungen müssen ebenfalls bis zum 10.03.2014 auf der Internetseite der online-Petition hochgeladen sein. Das Stimmrecht darf selbstverständlich nur einmal (nur online oder nur handschriftlich) ausgeübt werden!

 

 

Hier können Sie die den Vordruck der offiziellen Unterschriftensammlung herunterladen:

http://medienjagd.test.newsroom.de/unterschriftenliste_deckblatt__ob.pdf

 

Einen ausführlichen Faktencheck des DJV zum Beitrag des ZDF finden Sie hier:

http://www.jagd-fakten.de/news/faktenchecks/

 

Weitere Hintergrundinformationen finden Sie hier:

http://www.jagdnetz.de/news/?meta_id=3639


 

Waidmannsheil


Karsten Ahlborn

Obmann Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

ZDF Reportage „Jäger in der Falle“ – Unwahrheiten und falsche Fakten verbreitet

 

 

„Teure Heuchelei und bürokratischer Unsinn“

 

 

DJV befragte Eric Schweizer, Präsident des Genfer Jägerverbands „La St Hubert“, zum angeblich jagdfreien Kanton Genf

 

Genfs Wildtiere leben gut ohne Jagd, behaupten Jagdgegner, eine professionelle Umweltpolizei betreue die Tierwelt. Die ZDF-Doku „Jäger in der Falle“ kommt zu dem Schluss, dass „sanftes Wildtiermanagement“ à la Genf pro Jahr jeden Bürger genauso viel wie eine Tasse Kaffee kostet. Was steckt hinter diesen wohlklingenden Phrasen? Der Deutsche Jagdverband hat in Genf nachgehakt und mit Eric Schweizer, Präsident des Genfer Jägerverbands „La St Hubert“, gesprochen. Einen ausführlichen Faktencheck zur ZDF-Doku „Jäger in der Falle“ gibt es unter www.jagd-fakten.de. Dort kann auch eine Petition gegen tendenziöse Berichterstattung im ZDF gezeichnet werden. Innerhalb von knapp drei Wochen haben bereits mehr als 51.000 Menschen diese Chance genutzt, um zu protestieren. Damit steht die Petition auf der Plattform www.openpetition.de auf Platz 3.

 

DJV: In der ZDF-Doku „Jäger in der Falle“ wird über Genf behauptet: „Viele Wildtiere waren vor 40 Jahren fast ausgerottet.“ Hasen, Fasane, Rebhühner seien nur in geringen Beständen vorhanden und das Gleichgewicht sei durch künstliche, massive Aussetzung von der Jagd gestört gewesen. Heute gehe es allen Arten besser. Stimmt das?

 

Eric Schweizer: Das kann so nicht unwidersprochen stehen bleiben! Nach Einstellung der privaten Jagd im Jahr 1974 gab es bei Hase, Fasan und Rebhuhn zwar tatsächlich einen leichten Aufwärtstrend. Aber dann waren sie nahezu gänzlich verschwunden. Beispiel Rebhuhn: Anfang der 1980er Jahre gab es im Kanton Genf etwa 400 Rebhühner, 25 Jahre später nur noch einzelne Individuen. Zwischen 2009 und 2013 wurden dann insgesamt 3.300 Rebhühner ausgesetzt und die Lebensräume aufwändig verbessert. Das ernüchternde Ergebnis: Weniger als 100 Rebhühner leben derzeit im Kanton Genf. Das kostspielige Aussetz-Programm wurde zwischenzeitlich eingestellt.

Füchse, die Fressfeinde des Rebhuhns und vieler anderer Bodenbrüter, haben sich übrigens seit den 1980er Jahren prächtig vermehrt, nach-dem die Tollwut besiegt und die Jagd aus ideologischen Gründen eingestellt war. Folgerichtig kam es in den 1990er Jahren im Südosten des Kantons zu einer Räude-Epidemie, die Fuchsbestände gingen gegen Null. Die Hasenbestände erholten sich daraufhin so gut, dass die Schäden auf den Feldern überhand nahmen. Der Kanton Genf verordnete staatliche Zwangsumsiedlung: Mehr als 200 Langohren wurden in 2007 und 2008 eingefangen und in das Kanton Wallis sowie nach Frankreich „ausgewiesen“. Die Schäden in der Landwirtschaft blieben und so erhielten die staatlichen Wildhüter letztendlich wieder eine dauerhafte Abschussgenehmigung. Seitdem – aber auch in der 1980er und 1990er Jahren – wurden mit Hilfe von Steuergeldern Tausende Hasen erlegt. Mehr als 1.600 Kaninchen wurden von den Wildhütern in den 1980er und 1990er Jahren abgeschossen. Mit ein Grund, dass das Kaninchen im Kanton Genf zwischenzeitlich ausgerottet ist.

 

Das Rotwild sei heute Dank des Verbotes der privaten Jagd zurück, das Schwarzwild auch. Wie bewerten Sie diese Aussage des ZDF?

 

Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Genauso-wenig wie der Klapperstorch die Kinder bringt, hat ein Verbot der Privatjagd zum Ansteigen der Bestände von Hirsch, Reh und Wildschwein geführt. Weil es diese Arten bis 1974 und auch nach dem Verbot der Privatjagd im Kanton Genf schlicht sehr selten gab. (Hirsche gab es gar keine und Wildschweine wurden vor 1974 maximal zehn pro Jahr geschossen. 2012 haben die staatlichen Wildhüter 469 erlegt! Der Anstieg der Paarhufer-Bestände ist ein Trend, den wir in ganz Europa beobachten, unabhängig vom jeweiligen Jagdsystem.

Auch die Zunahme der Wasservögel hat nichts mit dem Verbot der Privatjagd zu tun: Im Wesentlichem begünstigt die Ausbreitung der Zebra-Muschel – Hauptnahrungsquelle vieler Wasservögel – diesen Trend. Die Jagd auf Wasservögel war schon vor 1974 auf der Rhone stark eingeschränkt und auf dem Genfer Teil des Genfer Sees komplett verboten.

 

Im ZDF wird behauptet, die vergangenen 40 Jahre hätten gezeigt, dass die meisten Arten gar keine Regulierung brauchen in Genf und es ihnen sehr gut geht, wenn sie nicht bejagt werden. Ist Genf ein Kanton, das ohne Jagd auskommt?

 

Ganz sicher nicht und es ist Heuchelei zu behaupten, dass das Wildschwein die einzige Tierart ist, die in Genf reguliert wird! Staatlich bezahlte Wildhüter aber auch "genehmigte Private" haben von 1974 bis heute mehr als 31.000 diverse Vögel – Wildtauben, Enten, Stare, Rabenvögel und sogar Reiher – sowie tausende Säugetiere – Kaninchen, Hasen, Wildschweine, räudige Füchse, und in den vergangenen Jahren auch Rehe – abgeschossen.

 

Im Jahr 2012 haben Landwirte eine Petition eingereicht, die nichts weniger als die offizielle Rückkehr der Hirschjagd verlangt. Dazu muss erwähnt werden, dass Landwirte schon 2002 dem Genfer Kantonalrat eine Petition für die Wiedereinführung der Jagd eingereicht hatten, da sie mit der staatlichen Handhabung von „Wildschäden“ äußerst unzufrieden waren.

Vergleicht man die Zahl der erlegten Tiere aus dem urbanen Genf mit dem angrenzenden, zehn Mal größeren ländlichen Kanton Vaud, wird deutlich: In Genf werden sogar mehr Stare, Krähenvögel, Wildtauben und Wildschweine geschossen. Das ist intensivste Jagd, die nur nicht so heißt und eben durch Steuergelder finanziert wird.

 

Was verbirgt sich also hinter dem Wildtiermanagement nach Genfer Vorbild?

 

Zusammengefasst kann man sagen: Die Jagd – also das Erlegen von Wildtieren – wurde in Genf nie abgeschafft. Auch wenn Jagdgegner das gern glauben machen wollen. Angesichts der massiven Zunahme der Bestände und der Wildschäden sollen sehr bald auch Rehe und Hirsche den Büchsen der Wildhüter zum Opfer fallen. Wie kann man ernsthaft behaupten, dass in solch einem kleinen und dicht-besiedelten Kanton wie Genf, wo jährlich tausende Vögel, Wildschweine, Hasen, Kaninchen und jetzt auch noch Rehe und Hirsche abgeschossen werden, die Jagd abgeschafft worden ist? Es handelt sich um eine äußerst teure Heuchelei und um einen bürokratischen Unsinn! Auf andere, weniger dicht besiedelte und größere Flächen übertragen, wäre dieses System eine regelrechte Katastrophe und man bräuchte eine Armee an Wildhütern, um Schäden an Land und Frostwirtschaft, aber auch um Seuchen und Verkehrsunfälle im Griff halten zu können.

(Anmerkung der Redaktion: 500 erlegte Wildschweine bedeuten, auf die Fläche von Genf übertragen, 1,8 Stück pro 100 Hektar. Dies entspricht Werten, die in Teilen Brandenburgs, einem wildschweinreichen Bundesland mit hohen Jagdstrecken, zu erzielen wären. Genf ist ein urbaner Kanton mit 1.600 Einwohnern pro Quadratkilometer, in Deutschland leben 226 Menschen pro Quadratkilometer.)

 

Teure Heuchelei? Das ZDF und einschlägige Jagdgegner behaupten, das staatliche Wildmanagement koste lediglich eine Tasse Kaffee pro Bürger.

 

Bereits 2003 verlangten einige Politiker, als Sparmaßnahme die Einführung privater und freiwilliger „Hilfs-Wildhüter“, um die „professionellen“ Wildhüter zu entlasten. Aber die Jagdgegner stimmten dagegen. Da das „Genfer-System“ viel kostet und anscheinend viele Kreise mit der jetzigen Lage nicht zufrieden sind, wollte ein Abgeordneter im Haushalt von 2009 die knapp 330.000 Euro für die nächtlichen Abschüsse von Wildschweinen streichen und diese Abschüsse „privaten Regulier-Agenten“ überlassen. Diese müssten dann sogar dem Staat mehr als 400 Euro pro Genehmigung zahlen, so wie das existierende Gesetz es auch zulässt. Aber wieder stimmten die Abgeordneten – hauptsächlich Nicht-Betroffene aus dem Stadtzentrum – dagegen.

Nur um einen Aspekt des Genfer Wildmanagement-Systems zu erwähnen: Ein Genfer Wildhüter kostet den Steuerzahler etwa 98.200 Euro jährlich, das macht bei zwölf Stellen rund 1,2 Millionen Euro. Das ist ganz schön teuer, um 500 Wildschweine zu erlegen, selbst wenn die Wildhüter nur einen Teil ihres Arbeitstages dem Abschuss widmen. Bezogen auf Deutschland wären das demnach 3,6 Milliarden Euro für die staatliche Wildschadens- und Seuchenprävention. Denn in Deutschland werden jährlich etwa 1,8 Millionen Wildschweine, Rehe und Hirsche erlegt. Und dem Kanton Genf gehen beträchtliche Einnahmen verloren: Bis 1974 zahlten rund 400 Jäger insgesamt 262.000 Euro für Jagdpatente an den Kanton Genf.


Weiterführende Quellen

 

Fragestunde im Schweizer Parlament – Jagdstatistik des Kanton Genf
www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20135095

 

Genfer Jägerverband „La St Hubert“
www.chassegeneve.ch

 

Jagdbericht des Kantons Genf für die Saison 2012/13 (Liste der bejagten Arten)
www.ge.ch/codof/doc/commission-constitutionnelle-faune-2013.pdf

 

Jagdbericht des Kantons Genf für die Saison 2011/12 (Wildschäden durch Schwarzwild)
www.ge.ch/codof/doc/commission-constitutionnelle-faune-2012.pdf

Skifahrer und Jäger retten eingesunkenen Hirsch in Osttirol – gelebter Naturschutz

Die starken Schneefälle in Osttirol machen auch dem Wild zu schaffen. Vor wenigen Tagen musste entkräftetes Rotwild ausgeflogen werden. In Obertilliach filmten Freerider ihre spektakuläre Rettung eines in den Schneemassen versunkenen Hirsches.


Die drei Freerider drehten im freien Skiraum einen Film. Bei der Abfahrt über einen Ziehweg, sah einer der Männer ein Hirschgeweih aus dem Schnee ragen. Bei genauerer Nachsicht stellte sich heraus, dass das Tier noch lebte, sich aber nicht selbst aus den Schneemassen befreien konnte. Kameramann Simon Platzer filmte die Befreiung mit.


Erst der zweite Versuch glückte Mit ihren Schaufeln und einer am Geweih befestigten Reepschnur zogen die Männer - einer davon ist auch Jäger - das Tier aus den Schneemassen.Vorerst vergeblich, denn nach nur wenigen Metern steckte der geschwächte Hirsch erneut in den Schneemassen fest. Wieder schaufelten sie das Tier frei und nach rund einer Stunde verschwand der Achtender in den Wald, wie Michael Trojer aus Bayern und der Jäger Roman Rohrmoser aus dem Zillertal schildern.

Der Filmbeitrag ist hier einzusehen. ORF

11.02.2014-KA / Quelle: ORF Tirol


 


Pressemitteilung

 

Prof.Dr.med.vet Franz-J. Kaup übernimmt -

Kommissarischer Vorsitzender

 

Prof.Dr.med.vet Franz-J. Kaup übernimmt kommissarisch mit sofortiger Wirkung die Funktion des Vorsitzenden der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge e.V.

Der Vorstand und die Geschäftsstelle der Jägerschaft sind unter info@jaegerschaft-neustadt-rbge.de per Mail erreichbar.

 

KA-09.02.2014 


 

 

Invasion von Marderhund und Waschbär

 

Jagdstatistik: mehr als 3.000 Prozentpunkte Zuwachs seit der Wiedervereinigung


Berlin, 10. Februar 2014

 

Waschbär und Marderhund sind weiter auf dem Vormarsch, das belegen die aktuellen Jagdstatistiken, die der Deutsche Jagdverband (DJV) anlässlich der Messe Jagd und Hund veröffentlichte. Demnach wurden im Jagdjahr 2012/13 erstmals mehr als 100.000 Waschbären erlegt, 47 Prozent mehr als im Vorjahr. Innerhalb von zehn Jahren ist die Zahl der erlegten Tiere sogar um mehr als 3.000 Prozentpunkte gestiegen. Beim Marderhund gab es nach vier Jahren Rückgang ebenfalls wieder positive Zahlen: Knapp 18.600 Tiere wurden erlegt, das sind 29 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im 10-Jahres-Vergleich verzeichnen die Jäger eine Steigerung um knapp 4.500 Prozentpunkte.

 

Jäger fordern verstärktes Monitoring und effektive Kontrolle

 

Der Verband forderte von der Bundesregierung auf Basis der aktuellen Zahlen ein verstärktes Monitoring für invasive Tierarten sowie deren effektive Kontrolle. Unabdingbar ist dabei der Einsatz von Fallen, da Waschbär und Marderhund nachtaktiv sind. „Ein Verbot der Fangjagd wie von manchen Kreisen gefordert, wäre kontraproduktiv für den Naturschutz. Ob es nun Fangjagd heißt oder Prädatorenmanagement – der Einsatz von Fallen ist unabdingbar. Es geht nicht um Begrifflichkeiten“, betonte DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Daniel Hoffmann. Jäger seien entsprechend ausgebildet für die Fangjagd und böten mit dem Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) ein Monitoringprogramm, das bereits heute wichtige Daten liefere, so Dr. Hoffmann weiter. In mehr als 27.000 Jagdrevieren – etwa der Hälfte der unbebauten Fläche Deutschlands – haben Jäger 2011 für WILD das Vorkommen von sogenannten invasiven Arten zum dritten Mal ermittelt. Ergebnis: Marderhund Waschbär erobern immer größere Areale.

Marderhund und Waschbär erobern immer neue Areale

 

Der aus China stammende Marderhund wurde 2011 im Hauptverbreitungsgebiet (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt) in 76 Prozent aller Jagdreviere nachgewiesen, 19 Prozentpunkte mehr als 2006. Ähnlich verhält es sich mit dem Waschbär: Im Kerngebiet (Hessen, Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt) wurde der aus Nordamerika stammender Kleinbär in 66 Prozent der Jagdreviere nachgewiesen, ein Zuwachs von 47 Prozentpunkten gegenüber 2005.

Viele der invasiven Arten sind extrem anpassungsfähig in Bezug auf Nahrung und Lebensraum und sie erobern in Ökosystemen bisher unbesetzte Nischen oder verdrängen einheimische Tiere. Ihr negativer Einfluss auf die heimische Tierwelt lässt sich durch konkrete Beispiele belegen. Der Waschbär beispielsweise macht sich über die vom Aussterben bedrohte europäische Sumpfschildkröte in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern her. Gefährdet sind nicht nur die Eier der Reptilien, sondern auch erwachsene Exemplare. In Sachsen-Anhalt hat der Waschbär Europas größte Graureiher-Kolonie mit bis zu 420 Brutpaaren auf dem Gewissen. Und in Thüringen haben Waschbären bereits jeden fünften Horst des Uhus, unserer größten heimischen Eulenart, erobert. Auch international werden tierische Neubürger mit Argwohn betrachtet: Das EU-Projekt DAISIE listet Marderhund, Mink und Waschbär unter den 100 schlimmsten invasiven Arten; die Berner Konvention empfiehlt, diese Arten streng zu kontrollieren, da sie die biologische Vielfalt gefährden.

 

Pressemitteilung

Rücktritt des 1. Vorsitzenden Heinrich Rave

Der 1.Vorsitzende der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge, Heinrich Rave, ist mit sofortiger Wirkung aus Gesundheitlichen Gründen von seinem Amt am 04.02.2014 zurückgetreten. Die Geschäfte der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge werden durch die Vorstandsmitglieder Dagmar Mohrhoff (Schatzmeisterin) und Prof.Dr.med. vet. Franz-J. Kaup (Schriftführer) geführt.

Weitere Informationen zur Jahreshauptversammlung der Jägerschaft am 29.03.2014  in Schneeren werden wir unter der Rubrik „Aktuelles“ zeitnah veröffentlichen.

KA-05.02.2014

Symbolbild

Nachweis für Wolfspaar im Landkreis Celle bestätigt


Am 3.2.2014 entstand auf einer Fotofalle im Raum Eschede im Landkreis Celle ein Foto von zwei Wölfen. Nachdem aus der Region in den vergangenen Wochen bereits Fotos von einem Wolf gemeldet wurden, entstand nun auf einer Fotofalle des Wolfsberaters Helge John ein Bild mit zwei Wölfen.

 

Somit kann ein Wolfspaar im Landkreis Celle nachgewiesen werden. Neben den drei bereits bekannten Wolfsterritorien in Niedersachsen bei Munster, Bergen und Gartow kann damit ein viertes Wolfsterritorium bestätigt werden.

 

Aktuelle Informationen zur Rückkehr der Wölfe nach Niedersachsen finden Sie hier.

 

Quelle: LJN 04.02.2014

Zahl der Jäger in Deutschland steigt

 

13,5 Prozent Zuwachs seit der Wiedervereinigung

 

(Berlin/Dortmund, 3. Februar 2014). 361.557 Menschen haben 2013 einen Jagdschein gelöst. Das sind knapp 4.500 oder 1,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Seit der Wiedervereinigung steigt die Zahl der Jäger in Deutschland. Im vergangenen Jahr waren es 13,5 Prozent mehr Waidfrauen und -männer als 1991. Dies geht aus einer Statistik hervor, die der Deutsche Jagdverband (DJV) anlässlich der Messe Jagd und Hund vorstellte.

Eine aktuelle Befragung unter angehenden Jägern zeigt auch: Von der Hausfrau über Schüler und Facharbeiter bis zum Arzt sitzen Vertreter aller Berufsgruppen gemeinsam in den Vorbereitungskursen. Jäger kommen aus der Mitte der Gesellschaft. Der Frauenanteil liegt laut Umfrage bei 20 Prozent – doppelt so viele wie in der Jägerschaft. 120 bis 180 Pflichtstunden zu Themen wie Biologie, Jagdrecht, Wildbrethygiene, Schießwesen oder Natur- und Artenschutz müssen absolviert werden – entweder in Abend- oder Kompaktkursen. Am Ende wird eine staatliche Prüfung abgelegt.

Eine solide Ausbildung der Jäger wird immer wichtiger, betont DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald: „Die Jagd steht mehr und mehr im öffentlichen Fokus. Jäger erfüllen einen gesetzlichen Auftrag, dem sie Rechnung tragen müssen. Sie sind die einzigen staatlich geprüften ehrenamtlichen Naturschützer.“

 

ZDF-Doku „Jäger in der Falle“:

 

Jagdverband belegt falsche Darstellung

 

 

Fakten sind ab sofort auf www.jagd-fakten.de verfügbar / 
DJV nimmt Kontakt auf mit ZDF-Fernsehrat

 

Berlin/Dortmund, 4. Februar 2014. Der Deutsche Jagdverband (DJV) korrigiert mit zwei Faktenchecks die Darstellung des Jagdwesens im Rahmen der ZDF-Doku „Jäger in der Falle“, die am 19.Januar 2014 in der ZDF Sendung „planet e“ ausgestrahlt wurde.

 

„Wir haben zwei Faktenchecks gewählt. Zum einen greifen wir die inhaltlichen Fehler auf, da wir während der Dreharbeiten keine Möglichkeit erhalten haben, uns zu äußern. Der zweite Faktencheck geht auf die Vorwürfe des ZDF-Redakteurs im Nachgang zur Sendung ein, er habe ‚mit erheblichen Widerständen innerhalb der offiziellen Jägerschaft gegen die geplante Sendung zu kämpfen‘ gehabt. Das hat bei uns und bei Tausendenden von Mitgliedern Verwunderung und Enttäuschung ausgelöst“, erläutert Hartwig Fischer, Präsident des Deutschen Jagdverbands (DJV).

 

Entgegen der Darstellung des Redakteurs stand der DJV jederzeit für eine Stellungnahme zur Verfügung, unterstützte den Redakteur bei seinen Recherchen und suchte mit großem Aufwand nach möglichen Drehterminen einer „Drückjagd“, für die hohe Sicherheitsvorkehrungen gelten. Dies geht aus der schriftlich dokumentierten Korrespondenz zwischen dem Redakteur Berndt Welz und dem Pressesprecher des DJV, Torsten Reinwald, hervor.

 

Die Korrespondenz sowie den inhaltlichen Faktencheck zur Sendung finden Interessierte ab sofort auf dem Informationsportal des DJV, www.jagd-fakten.de.

 

„Wir sind offen für Dialog sowie Kritik und freuen uns über jeden, der mehr über das Jagdwesen erfahren möchte. Umso größer ist unser Anliegen, die Vorwürfe des Redakteurs öffentlich richtig zu stellen“, so Fischer weiter. In einem Schreiben an den ZDF-Fernsehrat hat der DJV-Präsident um Richtigstellung gebeten. 

 

Parallel mit dem Auftakt der Messe „Jagd & Hund“ am Dienstag, startet der DJV seine Unterstützer-Kampagne für die Online-Petition gegen „tendenziöse Berichterstattung im ZDF“.

 

Interessierte können sich vom 4. bis zum 9. Februar 2014 am Messestand des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen sowie an weiteren Ständen informieren und dort auch direkt die Petition unterstützen.

 

ACHTUNG: 


Im Downloadbereich auf www.jagd-fakten.de finden Sie weitere Medien wie Poster, Handzettel zur Unterstützung der Petition! 

 

Eine Unterschriften-Liste zum Auslegen und Verteilen finden Sie hier.  

 


DJV-Faktencheck:

 

Zum DJV-Faktencheck „Inhalte“ zur ZDF-Dokumentation „Jäger in der Falle“ (planet e) gelangen Sie hier. 

 

Zum DJV-Faktencheck „Korrespondenz“ zur ZDF-Dokumentation „Jäger in der Falle“ (planet e) gelangen Sie hier.

 

 

 

Pressemeldung Deutscher Jagdverband e.V. 04.02.2014

 

Bestes Winterwetter lockte über 30 Teilnehmer zum Wintertraining mit Büchse und Flinte

 

Ein Winterlicher Sonntagmorgen mit Temperaturen um den Nullpunkt und Sonne war für mehr als 30 Teilnehmer aus der Jägerschaft Neustadt, und aus befreundeten Jägerschaften Grund genug das laufende Training mit Büchse und Flinte zu absolvieren.

 

Auf dem Jagdstand der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge in Schneeren wurden auf dem Trap und Skeet Stand die Fertigkeiten mit der Flinte auf Tontauben geübt. Einige Teilnehmer fanden sich auch auf dem Kugelstand ein und übten den sicheren Büchsenschuss in verschiedenen Anschlagsvarianten.

 

Bis der reguläre Schießbetrieb an jedem Sonntag wieder aufgenommen wird (Meldung dazu dann hier auf der Homepage), wurde über den Winter an jedem 1.Sonntag im laufenden Monat unter der Leitung von Karsten Tegtmeier weiter die Möglichkeit zum Training angeboten. Viele Jäger nutzten auch im Winter 2013/2014 diese Möglichkeit der Jägerschaft Neustadt, um ihre Fertiggeiten im Umgang mit der Waffe zu üben.

 

Ein Jäger ist zu jeder Jahreszeit, unter welchen Wetterbedingungen auch immer gefordert, einen sicheren Schuss auf das zu jagenden Wild abzugeben. Voraussetzung hierfür bietet das angebotene Training in Schneeren, das natürlich auch seine idyllischen Seiten mit einer perfekten Winterlandschaft am Sonntag bereithielt.

 

Schneeren, 02.03.2014KA

 

Schluss mit tendenziöser Berichterstattung gegen Jäger in Deutschland beim ZDF

DJV ruft zur Unterzeichnung einer Internet Petition

Gegen den Beitrag „Jäger in der Falle“, der im Rahmen der ZDF Sendung „Planet e“ ausgestrahlt wurde, kann nun mit einer „Offenen Petition“ („OpenPetition“) protestiert werden. Der Deutsche Jagdverband unterstützt die Petition gegen unsauberen Journalismus und appelliert an alle: Machen Sie mit, unterzeichnen Sie die Petition!  


Petition


Die Petition kann für die Sammlung von Unterschriften auch ausgedruckt werden:


Druckvorlage der Petition


Für die Printvariante darf jedoch nur das Originalformular verwendet werden, welches nach Abschluss eingescannt an die Plattform „OpenPetition“ gesandt wird. Nur Unterschriften auf diesem Formular werden anerkannt und mitgezählt. Auch dafür gilt: Flagge zeigen und gemeinsames Handeln führen zum Erfolg. Daher: Zeichnen Sie und leiten Sie die Petition an Ihre Verteiler weiter!


Der Frankfurter Jäger und Rechtsanwalt Max Götzfried, der sich als Darsteller in dem Beitrag selbst von dem Filmautor hintergangen fühlt, hat die „OpenPetition“ erarbeitet. Der DJV hat während der Recherche umfangreiches Material zur Jagd in Deutschland zur Verfügung gestellt. Das Angebot eines Interviews oder einer Stellungnahme für die Sendung „Jäger in der Falle“ bestand von Seiten des DJV jederzeit. Das ZDF hat das angebotene Gespräch im Ergebnis nicht wahrgenommen; die angebotene Gesprächssituation würde, so der Autor Berndt Welz, keine „geeignete waidmännische Situation“ abbilden.
 

Veranstaltungen 2014 - Jägerlehrhof Jagdschloss Springe

Das Veranstaltungsprogramm des Jägerlehrhofes Jagdschloss Springe für das Jahr 2014 ist da und bietet – vom Training der Fähigkeiten im Flintenschießen, über die schmackhafte Zubereitung des erlegten Wildes bis hin zum Thema Wildtierfotografie – auch in diesem Jahr wieder interessante und praxisnahe Lehrgänge und Seminare rund um das Thema Jagd. 

Hier geht es zur Kursübersicht:


 

19. Januar 2014 (DJV) Berlin

 

„Tendenziös und mit erheblichen journalistischen Fehlern“

DJV-Präsident prüft rechtliche Schritte gegen „Jäger in der Falle“ im ZDF

 

„Jäger in der Falle“ hieß die Dokumentation, die im Rahmen der ZDF Sendung „Planet e“ heute ausgestrahlt wurde. Bereits die Ankündigung der Sendung ließ Zweifel an Ausgewogenheit und Wahrheitsgehalt der Berichterstattung aufkommen.

Der DJV hatte vorab in einem Frage- und Antwortpapier offensichtliche Vorurteile entkräftet, nachdem eine Stellungnahme des DJV für die Sendung aus Konzeptgründen abgelehnt wurde. Nach Ausstrahlung der Sendung geht DJV-Präsident Hartwig Fischer in die Offensive: „Wir prüfen alle rechtlichen Schritte, um eine Richtigstellung vor dem Presserat zu erwirken. Derart einseitige und tendenziöse Sendungen haben im gebührenfinanzierten, öffentlich-rechtlichen Fernsehen nichts zu suchen.“

Wir rufen alle Zuschauer auf, die sich durch die Sendung falsch informiert fühlen, sich zu beschweren. Bitte nutzen Sie dieses offizielle Formular des ZDF: http://uploadcenter.zdf.de/beschwerde.php

 

Das Frage- und Antwortpapier des DJV zur Nutzung für die Beschwerde finden Sie hier

Jäger in der Falle?

 

Vorurteile statt Fakten: ZDF schlägt DJV-Interview aus

 

(Berlin, 14. Januar 2014).

 

Die Vorankündigung der Dokumentation „Jäger in der Falle“ (http://www.bit.ly/KUeYUS) in der ZDF-Sendung planet e (Erstausstrahlung 19. Januar 2014, 14.40 Uhr) bedient bekannte Vorurteile gegen die Jagd. Der Text lässt vermuten, dass keine ausgewogene Berichterstattung zu erwarten ist. Der Deutsche Jagdverband (DJV), als Interessenvertretung der Jäger in Deutschland, hat dem Autor Bernd Welz umfangreiches Recherchematerial zur Verfügung gestellt und auf Anfrage ein Interview zugesagt. „Da die Ausstrahlung zum Jahresende vom ZDF von März auf Januar 2014 vorverlegt wurde, konnten wir kurzfristig keinen Dreh in der vom Autor geforderten ‚adäquaten waidmännischen Situation‘ bei einer Drückjagd realisieren. Wir haben selbstverständlich Alternativen angeboten“, so DJV-Pressesprecher Torsten Reinwald.

Weil Büro-Szenen laut Autor aber nicht ins Konzept passten, hat das ZDF ein Interview gänzlich ausgeschlagen. Gegen dieses Vorgehen protestiert der DJV. Es lasse darauf schließen, dass es Bernd Welz nicht, wie in seiner ursprünglichen Interview-Anfrage formuliert, darum ging, die „offizielle Jägersicht“ im Beitrag abzubilden, sagt Reinwald.

Dafür kommen fragwürdige Experten zu Wort. Bereits Anfang November 2013 veröffentlichte die Mainpost einen Artikel zum ZDF-Dreh mit Jagdgegnern. Autor Bernd Welz ließ sich hierfür unter anderem zusammen mit „Bürgeranwalt“ Dominik Storr ablichten. Dieser vertritt Jagdgegner, die eine Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften ablehnen. Er taucht im Umfeld der totalitären Sekte Universelles Leben auf und ist Gründer der Initiative „Sauberer Himmel“. Storrs Verschwörungsthese dahinter: Kondensstreifen von Flugzeugen sind in Wirklichkeit "Chemtrails“, die versprüht werden um Menschen zu vergiften oder zu manipulieren.

Der DJV ruft Jäger und Naturinteressierte dazu auf, gegen „Jäger in der Falle“ sachlich, mit Hilfe von Fakten zu protestieren und den Redaktionsleiter Volker Angres anzuschreiben.

 

Kontakt:

ZDF Mainz
planet e
Volker Angres
Redaktion Umwelt
55100 Mainz


E-Mail: planet-e@zdf.de und angres.v@zdf.de

 

In einem Frage-Antwort-Papier entkräftet der DJV die wichtigsten Vorurteile aus der Vorankündigung. Etwa, dass Genf ein jagdfreier Kanton sei, oder dass Jäger schuld seien am Boom der Paarhufer Wildschwein, Reh und Hirsch.

 

Frage-Antwort-Papier mit Fakten statt Vorurteilen zur ZDF planet e Sendung
faqpapier_jagd_und_jger_in_deutschland.p[...]
PDF-Dokument [207.7 KB]
Ein prächtiger Winterfuchs mit wunderschönem Balg. Foto: Fotolia

Der Januar im Revier - Faszination Ranzzeit

 

Überall in der Region hören wir nachts das Liebesgeschrei der Füchse. Wer jetzt die hellen Mond-Nächte nutzt, kann beim Ansitz auf die Rotröcke guten Erfolg haben.

 

Ranzzeit heißt Aktivitätszeit. Auf der Suche nach Fähen legen die Rüden weite Strecken zurück und kreisen teilweise auch weit über ihre eigentlichen Reviere hinaus. Dabei gilt es nicht nur Paarungspartner zu finden, sondern auch Konkurrenten zu bezwingen.


Hochsitze oder Erdsitz in Baunähe versprechen jetzt Anblick und Beute. Denn hier stecken Rüden und Fähen nun oft. Weiterhin sind neben den klassischen Pässen vor allem Wiesen und abgeerntete Felder Top-Jagdplätze, da sich die weit schürenden Füchse hier auch auf große Distanz ausmachen lassen.

Oft hört man schon von Weiten das Bellen, welches vom regem Fortpflanzungsbetrieb und gesteigertem Bemühen bei der Partnersuche zeugt. Das berühmte Keckern gilt als Zeichen höchster Erregung der Tiere.


Die im Zeitalter der massiven Schwarzwild Bejagung von vielen Jägern fast ausrangierten kombinierten Waffen werden während der Ranzzeit von vielen Waidmännern wieder gerne reaktiviert. Bockbüchsflinten, Drillinge und besonders die Bockdrillinge mit ihrem kleinkalibrigen, seitlich liegenden Kugellauf erlauben sowohl den Balgschonenden Schrotschuss auf kurze sowie den Kugelschuss auf weitere Distanzen.

Die Hochhitze der Fähe dauert ca. 2-3 Tage. Während der Begattung hängen Rüde und Fähe nach Hundeart. Die Fähe geht ca. 50 bis 55 Tage dick und wölft im März bis April.

Jagdhornbläser suchen Nachwuchs – neuer Grundlehrgang ab Februar 2014

 

Die Bläsergruppe der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge wird im Februar 2014 einen neuen Anfängerlehrgang im Jagdhornblasen anbieten. Der Lehrgang richtet sich an alle, die Interesse haben, den richtigen Umgang mit dem Fürst-Pless-Jagdhorn zu erlernen.

 

 

Im Mittelpunkt der Unterrichtung durch den Leiter Matthias Höhn stehen die Sicherheits- und Jagdleitsignale, die Wildsignale und die Vortragsstücke zur Begleitung einer Gesellschaftsjagd.

 

 

Der Besitz eines Jagdscheines ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Das Jagdhorn ist eines der wesentlichen äußeren Bestandteile des jagdlichen Brauchtums und die Sicherheitssignale sind wichtige Elemente einer sicher durchgeführten Gesellschaftsjagd.

 

Die Kenntnis der wichtigsten Signale ist aus diesem Grund auch Bestandteil der Jungjägerausbildung. Es sind keine Vorkenntnisse zu Noten oder Blechblasinstrumenten erforderlich. Auch zum Auffrischen bereits vorhandener Grundkenntnisse ist in diesem Zusammenhang Gelegenheit gegeben. Der Lehrgang ist kostenfrei und richtet sich von der Dauer nach den Fortschritten der Gruppe. Als Abschluss dieses Grundlehrganges ist eine Vortragsdarbietung vor einer Kommission der Jägerschaft vorgesehen.

 

Der Lehrgang findet jede Woche Dienstag ab 18.30 bis 19.30 in der Mensa der KGS Neustadt unter der Leitung von Matthias Höhn statt. Als Lehrgangsbeginn ist der 05.02.2014 vorgesehen.

 

Anmeldungen oder Fragen richten Sie bitte an

matthias.hoehn@jaegerschaft-neustadt-rbge.de

 

Liebe Waidgenossinnen und liebe Waidgenossen,

 

Wieder ist ein Jahr vergangen und Weihnachten steht vor der Tür. Zeit der Besinnung und des Innehaltens. In der Jägerschaft Neustadt blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das zu Beginn durch den Rücktritt des alten Vorstandes geprägt war. Nach der Wahl eines neuen Vorstandes mussten viele Dinge neu geregelt und umstrukturiert werden. Unter vielem anderen wurde die Geschäftsstelle in Neustadt neu organisiert, die technische Ausstattung modernisiert und die Öffnungszeiten angepasst.

 

Besonderer Dank gilt dabei unserer neuen Geschäftsführerin Dagmar Mohrhoff, die mit großem Engagement die neuen Aufgaben übernommen hat. Die Mitgliederdatenbank wird kontinuierlich aktualisiert. Auch die Website unserer Jägerschaft wurde überarbeitet und wird von Karsten Ahlborn ständig aktualisiert. Auch wenn der Start nicht immer reibungslos verlief und durch den überraschenden Rücktritt von Per Gudlowski als stellvertretender Vorsitzender am 24.09.2013, mit neuer Unruhe verbunden war, sind wir jetzt auf einem guten Weg.

 

Viele Dinge wurden auch auf Anregungen von den Obleuten und Leitern der Hegeringe in Angriff genommen. Der Schießstand soll für die Nutzung von bleifreier Munition ausgerüstet werden. Die in den letzten Jahren intensiv geführte Diskussion zur Zusammenarbeit von Jagdschützen und der Jägerschaft wird in den kommenden Monaten unter Einbeziehung der Hegeringsleiter durch eine entsprechende Vereinbarung zwischen den Beteiligten geregelt werden.

 

Die Hundeausbildung unter Leitung von Sigrid Asche und das Bläsercorps mit Matthias Höhn an der Spitze sind Garanten einer erfolgreichen Arbeit für die Jägerschaft Neustadt. Dies gilt auch für Hans-Heinrich Harms sein Engagement für das Schießwesen.

 

Besonderer Dank gilt unserem Ausbildungsleiter Per Gudlowski, der auch in diesem Jahr wieder erfolgreich einen Jungjägerlehrgang organisiert hat. Mittlerweile haben alle Teilnehmer erfolgreich ihre Schießprüfung absolviert und blicken den weiteren Prüfungen im Frühjahr 2014 entgegen.

 

Bei den Veranstaltungen und Gesprächen hat uns das Engagement beeindruckt, mit dem sich unsere Mitglieder in allen Bereichen des Jagdwesens einbringen und die Freude, mit der sie über ihren Einsatz zum Naturschutz und zur Hege des Wildes beitragen. Für das verbleibende Jagdjahr wünschen wir spannende Jagderlebnisse, sowie erholsame Momente in der Natur.

 

Der Vorstand der Jägerschaft Neustadt e.V. wünscht Ihnen zum Weihnachtsfest besinnliche Stunden im Kreis Ihrer Familien und für das kommende Jahr 2014 persönliches Wohlergehen und Erfolg.

 

Waidmannsheil

Ihr Vorstand

 

Dezember 2013

Etikettenschwindel im Namen des Naturschutzes

 

DJV ruft NABU zu ehrlicher und realistischer Position für die Jagd auf

(Berlin, 19. Dezember 2013).

Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt das grundsätzliche Bekenntnis des Naturschutzbundes (NABU) zur Jagd. „Wir freuen uns, dass wir nun gemeinsam für eine effektive Jagdausübung in Deutschland kämpfen“, so DJV-Geschäftsführer Andreas Leppmann. Dies sei wichtig, weil erst kürzlich die Tierrechtsorganisation PETA Strafanzeige gegen eine ordnungsgemäß durchgeführte Drückjagd gestellt und diese als „abartige Auswüchse der Jagd“ bezeichnet habe. Gerade diese Jagdmethode fordert allerdings der NABU als besonders effektive und vorrangige Jagdmethode.

 

Auf völliges Unverständnis bei den Jägern stößt allerdings die NABU-Forderung nach einer drastischen Verkürzung der Jagdzeiten für Schalenwild von Anfang September bis Ende Dezember. Es ist laut DJV nicht nachvollziehbar, warum zum Beispiel in der Zeit des größten Wildschadens, etwa im Mais, die Jagd auf Wildschweine ruhen soll. Das widerspricht einem modernen Wildtiermanagement. „Wer als Eigenjagdbesitzer wie der NABU allerdings überwiegend Wald und aus der Nutzung genommene Flächen bejagt, den stören Wildschäden in landwirtschaftlichen Kulturen herzlich wenig. Wir sollten neben Jägern insbesondere Landwirte fragen, was diese von Jagdzeiten mit völliger Jagdruhe von Januar bis August halten", sagte Leppmann.

 

Die veröffentlichte Jagdposition des NABU ist laut DJV eine reine Waldposition, die an den Realitäten einer landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft vorbei geht. Der Waldanteil beträgt in Deutschland lediglich 30 Prozent.

 

Der NABU lehnt außerdem in seiner Position die Verwendung von Fallen im Rahmen der Jagdausübung gänzlich ab. Allerdings wird in Naturschutzprojekten das Fallenstellen unter der Bezeichnung des „Prädatorenmanagements“ legitimiert, staatlich gefördert und von Naturschutzverbänden – insbesondere vom NABU – aktiv praktiziert. „Ob eine Falle im Rahmen der Jagdausübung oder im Rahmen des Naturschutzes gestellt wird, es bleibt dieselbe Falle, in der ein Tier auf dieselbe Art und Weise gefangen wird. Alles andere ist Etikettenschwindel“, so Leppmann.  

 

Eine Vielzahl von Naturschutzprojekten – etwa zum Schutz von Wiesenbrütern oder Sumpfschildkröten – zeigt, dass Artenschutz mit Lebensraumgestaltung alleine nicht zum gewünschten Erfolg führt. Eine effektive Reduzierung der zumeist dämmerungs- und nachtaktiven Beutegreifer wie Fuchs, Marder, Waschbär und Marderhund wird erst durch den fachkundigen Einsatz von Fanggeräten erreicht. Wer bedrohten Arten helfen will, der muss eine effektive Fangjagd erhalten. Die Mitglieder von DJV und NABU praktizieren dies bereits hervorragend in zahlreichen gemeinsamen Projekten vor Ort. „Wir wünschen uns, dass diese am Artenschutz orientierte Zusammenarbeit auch auf der Bundesebene besser funktionieren würde", sagt Andreas Leppmann.

 

Das geforderte Verbot einer selektiven Fangjagd lässt völlig außer Acht, dass Steinmarder auf dem Dachboden oder unter der Motorhaube dann auch nicht mehr gefangen werden dürfen. Ob damit der so oft beschworene gesellschaftliche Wille getroffen wird, bleibt zweifelhaft. Für Jäger besteht kein Unterschied zwischen einer Mausefalle, die jeder Hausbesitzer stellen darf oder einer Falle für den Marder. Der DJV steht deshalb auf dem Standpunkt, dass für jedes Wirbeltier der gleiche Tierschutz gelten muss. Einen Zwei-Klassen-Tierschutz lehnt der Verband strikt ab.

Der DJV begrüßt, dass der NABU die Jagd zur Produktion eines hochwertigen Nahrungsmittels anerkennt – Sinn und Zweck des Jagens seit Urzeiten.

 

Verbraucherinnen und Verbraucher, die noch einen Weihnachtsbraten aus regionaler Produktion und freier Wildbahn suchen, können sich unter www.wild-auf-wild.de informieren. 

 

Vom NABU eingesetzte Betonrohrfalle in einem Naturschutzgebiet (Foto: DJV)

2. Schießprüfung im Jungjäger Lehrgang 2013/2014 der Jägerschaft Neustadt e.V.


Am Samstag den 7.Dezember 2013 traten 3 Anwärter auf den Jagdschein aus dem aktuellen Lehrgang der Jägerschaft Neustadt e.V. zur Nachprüfung im Jagdlichen Schießen an. Prüfungsort war der Schießstand der Jägerschaft in Schneeren


Alle 3 Teilnehmer absolvierten die Prüfung in den jeweiligen Disziplinen im 2.Anlauf erfolgreich. Somit haben alle 15 Teilnehmer im Jungjägerlehrgang 2013/2014 die erste große Hürde auf dem Weg zum „grünen Abitur“ genommen. Der Focus liegt jetzt in den fordernden Vorbereitungen auf die schriftliche Prüfung und die mündlich-praktische Prüfung im Februar/März 2014.


Gratulation an die 3 Prüfungsteilnehmer und die nächsten Aufgaben warten!

 

Schwarzwildstrecken in Niedersachsen im vergangenen Jagdjahr deutlich angestiegen

 

11.12.2013

Landesjagdbericht belegt Anstieg der Jagdstrecken aller Schalenwildarten

 

Erstmals präsentiert der Niedersächsische Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Christian Meyer den in bewährter Zusammenarbeit mit der Landesjägerschaft Niedersachsen erstellten Landesjagdbericht für das Jagdjahr 2012/2013. Neben umfassenden Informationen zu Jagd und Jägern Niedersachsens, stellt dieser jährlich erscheinende Bericht seit elf Jahren statistische Daten, wildbiologische Informationen und wissenschaftliche Untersuchungen zu wildlebenden Tierarten zusammen und hat sich mittlerweile zu einem begehrten Nachschlagewerk für die interessierte Öffentlichkeit entwickelt.


Die aktuelle Jagdstreckenstatistik zeigt einen Anstieg bei allen Schalenwildarten. Dieser fällt beim Schwarzwild mit 29 Prozent und beim Muffelwild mit 21 Prozent deutlich, beim Rehwild, Rotwild und Damwild mit unter 10 Prozent wesentlich geringer aus. Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen, appelliert deshalb an die niedersächsischen Jäger die Bejagung nach der deutlich geringeren Schwarzwildstrecke des Vorjahres weiterhin intensiv aufrechtzuerhalten. „Das hohe Reproduktionspotential dieser Wildart, die damit verbundene Gefahr von Wildschäden bzw. das Risiko einer Übertragung von Krankheiten auf Hausschweinbestände und die entsprechenden ökonomischen Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Betriebe sind Grund genug für eine dauerhafte intensive Bejagung.“


Die Schwerpunktthemen informieren in diesem Jahr überwiegend über Projekte, die im Zusammenhang mit ganzjährig geschonten und in ihrem Bestand noch oder ehemals bedrohten Arten stehen. So wird neben der erfolgreichen Rückkehr der Wanderfalken nach Niedersachsen auch die Situation der Seehunde in der niedersächsischen Nordsee dargestellt.
Darüber hinaus berichtet der BUND- Landesverband Niedersachsen über das Projekt „Rettungsnetz Wildkatze“, das seit einigen Jahren mit Mitteln aus der Jagdabgabe Niedersachsens gefördert wird. Mit der Leitart Wildkatze wird im Zuge dieses Projektes ein Biotopverbund für eine Vielzahl von Arten geschaffen. In unserer durch Zerschneidung, Versiegelung und intensive landwirtschaftliche Nutzung geprägte Kulturlandschaft sind Projekte von besonderer Bedeutung, die dieser Entwicklung entgegenwirken“, lobt Minister Meyer dieses Projekt zum Wohle der an den Lebensraum Wald gebundenen Arten, zu dem die Anlage von Hegebüschen, Feldgehölzen oder Heckenstrukturen durch die Jäger einen wichtigen Beitrag leistet.


Im Jahr 2012 wurde in Niedersachsen seit mehr als 100 Jahren der erste Wolfsnachwuchs nachgewiesen. Die ersten dieser Jungwölfe werden alsbald das elterliche Territorium verlassen und sich auf die Suche nach einem eigenen Revier begeben. Die Landesjägerschaft Niedersachsen ist vom Land Niedersachsen mit der Durchführung des Wolfsmonitorings beauftragt und informiert über die Rückkehr und Wanderbewegung dieses Großraubtieres. (ML)

Hier finden Sie den Landesjagdbericht 2012/2013 als pdf-Dokument.

 

Zu viele Wildschweine, zu wenig Hasen in Niedersachsen

 

Niedersachsens Jäger suchen nach Ursachen

 

Die Jäger in Niedersachsen haben im vergangenen Jahr wieder mehr Rehe, Hirsche und Wildschweine geschossen. Vor allem die Jagd auf Wildschweine legte nach einem Einbruch im Vorjahr wieder kräftig um fast 30 Prozent zu – sie ist zur Vermeidung von Schäden in der Landwirtschaft wichtig. Das geht aus dem am Donnerstag präsentierten Landesjagdbericht hervor.

Fast 50.000 Wildschweine wurden niedersachsenweit erlegt. Der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke rief die Jäger dazu auf, die Wildschweine auch weiterhin verstärkt ins Visier zu nehmen. Die Tiere schädigten die Landwirte auch durch die Übertragung von Krankheiten auf Hausschweine.

Besondere Sorge bereiten der Landesjägerschaft und dem Landwirtschaftsministerium die schrumpfenden Bestände bei den Wiesenvögeln. Betroffen sind Rebhühner, Fasane und in noch größerem Umfang etwa Brachvögel, Schnepfen und Kiebitze. Und dies, obwohl die Landwirte sich bereits vielfach zum Schutz der Weidenränder verpflichtet haben. Verbesserungen verspricht man sich durch weitere Naturschutzmaßnahmen und eine Jagd auf Feinde der Wiesenvögel wie etwa Füchse oder Marder.

Weiterhin unklar ist für die Jagdexperten der anhaltende Rückgang der Zahl der Feldhasen, nachdem die Zahl der Tiere zunächst jahrelang zugenommen hatte. Besonders hart getroffen ist von der Entwicklung die Region Ems-Weser-Marsch entlang der Nordseeküste. Untersucht wird, ob ungünstige Witterung, Krankheiten oder der Verlust von Lebensraum etwa durch den verstärkten Maisanbau für die Entwicklung verantwortlich sein können.

Von den Jägern mit Bruthilfen unterstützt wird die Rückkehr der Wanderfalken nach Niedersachsen, die bislang noch viel zu selten vorkommen. Wieder in Niedersachsen zu Hause ist außerdem der Wolf, von dem derzeit 22 Exemplare gezählt werden. Die Jägerschaft ist mit damit beauftragt, die Wanderbewegungen der Tiere zu dokumentieren.

Quelle: DJV

Änderung des Bundesjagdgesetzes am 06.12.2013 in Kraft getreten

 

DJV veröffentlicht Hinweise für Revierinhaber und Jagdgenossenschaften

 

Am 06.12.2013 trat eine Änderung des Bundesjagdgesetzes in Kraft: Grundstückseigentümer, die Jagd aus Gewissensgründen ablehnen, können nun unter bestimmten Voraussetzungen eine Befriedung ihres Grundstücks beantragen. Damit wird das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26. Juni 2013 zur Pflichtmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften umgesetzt. Der DJV hat Hinweise für betroffene Revierinhaber, Jagdgenossenschaften und andere Interessierte veröffentlicht.

 

Der Jagdverband und viele andere Verbände hatten das Urteil seinerzeit heftig kritisiert: Ein Flickenteppich von bejagbaren und nicht-bejagbaren Grundstücken kann – zumindest lokal – Seuchen- und Wildschadensprävention sowie Artenschutz erheblich erschweren. Von der Gesetzesänderung dürften bundesweit jedoch nur einige 100 Hektar betroffen sein. Die Bundesregierung hat sich bei der Änderung des Bundesjagdgesetzes auf die Umsetzung des EGMR-Urteils beschränkt, was der DJV begrüßte.

 

Hier Herunterladen: Hinweise zum neuen § 6a Bundesjagdgesetz – Befriedung eines Grundstücks aus Gewissensgründen

 

Pferd & Jagd 2013

Vom 5. bis 8. Dezember 2013 öffnet die Messe Pferd & Jagd auf dem Messegelände in Hannover ihre Tore. Den Auftritt der Landesjägerschaft Niedersachsen finden Sie in Halle 23. 

 

Das „Grüne Revier“ der Jäger erstreckt sich in diesem Jahr in voller Größe erstmals in den Hallen 22 und 23. Vom 5. bis 8. Dezember treffen sich hier Jäger und Outdoor-Fans auf der Pferd & Jagd, um sich über aktuelle Trends in Sachen Ausstattung und Technik zu informieren. Unter anderem im Sortiment: modernste Spezialbüchsen, Waffenschränke, Ferngläser, Jagdbekleidung und sogar Hochsitze und PS-starke Offroader. Rund 300 Aussteller garantieren ein hochwertiges Produktportfolio, das in dieser Dimension in Norddeutschland einzigartig ist. Vorführungen, Demonstrationen und Vorträge namhafter Firmen, Vereine und Verbände machen das „grüne Revier“ perfekt.

 

Weitere Informationen unter diesem Link Pferd & Jagd 2013

Geschenkidee zum Weihnachtsfest für eine Jägerin

 

„Seine Wurzeln kann und soll der Mensch nicht verleugnen“

 

Ihr Mann hat keinen Jagdschein. Wenn Jennifer Dörks Partner auf einer Drückjagd zuerst gefragt wird, was er geschossen habe, müsse sie innerlich lachen. Die Tierpräparatorin ist über ihren Beruf zur Jagd gekommen. Elisabeth Leix ist es über ihre Liebe zu Greifvögeln. Anna Martinsohn machte ihren Jagdschein während ihres Studiums der Forstwirtschaft. Viele Wege führen zur Jagd. Genauso bunt sind die Ansichten zur grünen Zunft, jedoch in dem Buch „Jägerinnen“ vor allem eines – weiblich.

Die Autorin Ilka Dorn spricht in „Jägerinnen – Passionierte Waidfrauen im Porträt“ mit zehn Frauen über ihre Beweggründe für die außergewöhnliche Leidenschaft. Nicht immer war die Begeisterung für die Jagd von Anfang an da, trotz dass sie bei mancher Jägerin familiär oder beruflich vorbestimmt schien. Ilka Dorn, die selbst Jägerin ist, lässt die Waidfrauen erzählen, über ihre Umwege zur Jagd, was sie heute antreibt und bewegt. Ist es die Trophäe oder das Streckelegen? Nein! Die Tierpräparatorin Jennifer Dörk Jagd für die Tiefkühltruhe. Sie will nur noch selbst geschossenes Fleisch essen. Als Weltenbummlerin hat Katharina Schneider der Jagd lange den Rücken zugekehrt. Heute findet die vielbeschäftigte Geschäftsfrau hier den Ausgleich zu stressigem Beruf und Alltag. „Seine Wurzeln kann und soll der Mensch nicht verleugnen. So war es bei mir auch mit der Jagd“, sagt sie heute. Silke Hohaus-Wensauers Ziel ist es, aus der Jagd wieder etwas Selbstverständliches zu machen. Sie schreckte nicht davor zurück ihre Jagdschule in einer belebten Einkaufsstraße zu eröffnen. „Das ist meine Art der Lobbyarbeit“, begründet sie ihre Entscheidung.

Persönlich, emotional, in Teilen auch kritisch gegenüber der Forst- und Jagdwirtschaft ist Autorin Ilka Dorn nicht nur ein Porträt ganz unterschiedlicher Jägerinnen sondern auch eines der Jagd gelungen. Die stimmungsvollen Fotos geben Dorns bildhafter Sprache den passenden Rahmen und lassen den Leser am jagdlichen Alltag der Waidfrauen teilhaben.

Jagen Frauen nun anders als Männer? Ilka Dorn gibt mit „Jägerinnen“ mögliche Antworten.

„Jägerinnen – Passionierte Waidfrauen im Porträt“ von Ilka Dorn; Verlag: blv (160 Seiten, ca. 200 Farbfotos); Preis: 29,99 Euro; ISBN: 978-3-8354-1161-6

Schießprüfung Jungjäger Ausbildung 2013/2014

 

Am 09.11.2013 absolvierten 14 Lehrgangsteilnehmer der laufenden Jungjäger Ausbildung der Jägerschaft Neustadt e.V. die Schießprüfung.

Im Jagdlichen Schießen hat der Prüfling auf einem Schießstand die sichere Handhabung der Schusswaffe und seine Schießfertigkeit nachzuweisen.

 

11 Lehrgangsteilnehmer absolvierten die Prüfung erfolgreich und haben die erste Hürde der Prüfungen zum Jagdschein genommen. Die Prüfung in Teilbereichen wiederholen müssen 3 Lehrgangsteilnehmer, um ihre Zulassung zur Schriftlichen und Praktischer Prüfung in 2014 zu erreichen.

 

Für viele der Lehrgangsteilnehmer ist das jagdliche Schießen auch die erste Begegnung mit Waffen im Großkaliberbereich. In der Schießprüfung werden die Grundfertigkeiten im Umgang mit der Waffe überprüft und die Schießfertigkeit des einzelnen Lehrgangsteilnehmers bewertet. Im späteren Leben als Jäger müssen die Schießfertigkeiten immer weiter trainiert und verfeinert werden, um einen sicheren Schuss auf das jeweilige Wild zu gewährleisten.

 

Der angehende Jungjäger hat unter Beachtung der Schießvorschriften des Deutschen Jagdschutz-Verbandes die folgenden Leistungen zu erbringen.

 

 

5 Schuss im Mindestkaliber 6,5mm oder stärker, stehend angestrichen auf die Rehbock-Scheibe auf eine Entfernung von 100 Meter.

Mindestergebnis: 25 Ring

 

5 Schuss im Mindestkaliber .222 Remington oder stärker, stehend freihändig auf die bewegliche flüchtige Überläuferscheibe (Schwarzwild) auf eine Entfernung von 50-60 Meter.

Mindestergebnis: 2 Wertungstreffer

 

15 Schuss Trap mit der Flinte auf Wurfscheiben(Tontauben) aus der jagdlichen Erwartungshaltung.

Mindestergebnis: 5 Treffer

 

Gratulation an die erfolgreichen Schützen und den Nachholern ein gutes Auge und eine sichere Hand in der 2.Prüfung

 

 

Nachlese zur Hubertusmesse – Zwischen Hochsitz und Altar

Link zum Video

Carsten Beul ist Pfarrer und Jäger. Wir haben ihn im Revier und bei seiner diesjährigen Hubertusmesse begleiten dürfen. Mit der traditionellen Hubertusmesse in der Basilika von Kloster Eberbach sagen die Jäger des Jagdvereins Rheingau (JVR) alljährlich am ersten Sonntag im November Dank für die Gaben der Natur und bringen gleichzeitig ihre Verpflichtung zum ethisch verantwortungsvollen Jagen zum Ausdruck.

Die Feier zum Gedenken an den Schutzpatron der Jäger, den Heiligen Hubertus, zelebrierte Pfarrer Carsten Beul, die Bläsergruppe des Jagdvereins begleitete sie musikalisch.



Quelle: www.jagderleben.de/mediathek



Hubertusmesse 3.11.2013

 

Am 3. November 2013 wurde in der Barokkirche Osterwald(Garbsen) die Hubertusmesse gefeiert. Diese Messe wird zu Ehren des hl. Hubertus abgehalten, dem Schutzpatron der deutschen Jägerschaft.

 

Der Hegering 2 der Jägerschaft Neustadt unter Leitung von Marianne Rohde bereitete die Messe gestalterisch vor. Das Jagdhorn Bläsercorps der Jägerschaft Neustadt unter Leitung von Matthias Höhn und das Parforcehorn Bläsercorps Hubertus Hannover begleiten die Messe mit Jagdlichen Klängen.

 

Bilder dieser Veranstaltung wurden von Dagmar Mohrhoff erstellt, und sind in der Rubrik Jagdhorn im Bereich Bilder einzusehen.