Kirrplatz und Baujagd

Kirrplatz

 

Die Kirrung dient der gezielten Bejagung einer bestimmten Wildart, in aller Regel dem Schwarzwild. Landesüblich angebaute Futtermittel wie z. B. Getreide, Mais, Rüben, Kartoffel werden in geringen Mengen so ausgelegt, daß nur Wildschweine an das Futter herankönnen. An der Kirrung können die Wildschweine beobachtet und nach Alter oder Geschlecht gezielt erlegt werden.

 

Schlachtabfälle oder Abfälle aus verarbeitenden

Lebensmittelbetrieben und Küchen dürfen selbstverständlich nicht an Luder- oder Kirrplätzen ausgebracht werden.

 

Das Kirren unterliegt strengen gesetzlichen Auflagen. Diese sind geregelt im Niedersächsischen Jagdgesetz (NJagdG) und deren Ausführungsbestimmungen.

 

Baujagd

 

Zur Baujagd auf den Fuchs werden die Erdhunde Teckel und Terrier als Spezialisten eingesetzt. Die Aufgabe der Hunde ist es, das Raubwild aus dem Bau zu treiben.
Beim sogenannten Frettieren treiben Frettchen (domestizierte Iltisse) Kaninchen aus ihren Bauen. Die Kaninchen werden dann entweder mit der Flinte erlegt oder mit Netzen gefangen.

 

Quelle: Deutscher Jagdschutzverband