Reviergang und Pirsch

Der Reviergang

 

Der Reviergang dient der Wildbeobachtung und der Erkundung von Besonderheiten im Revier. Zur Vorbereitung von Revierarbeiten und zur genauen Planung einer Jagd muss sich der Jäger gut im Revier auskennen.

 

Die Pirsch

 

Pirschen bedeutet: sich langsam und lautlos auf das Wild zuzubewegen. Dazu sind Pirschwege notwendig, die regelmäßig gefegt, d.h. von Laub und Ästen befreit werden. Der Erfolg der Pirsch ist entscheidend von der Windrichtung abhängig. Nackenwind macht eine Pirsch absolut zunichte, ebenso wie zum Beispiel laute Geräusche im trockenen Laub.

 

Im Sommer frühmorgens ist die beste Pirschzeit, weil der taunasse Boden dann die vom Jäger verursachten störenden Geräusche weitgehend verschluckt. Im Winter pirscht der Jäger gerne zur Mittagszeit, wenn das Wild auf den sonnenseitigen Hängen oder lichten Waldpartien die Sonnenstrahlen zum Aufwärmen des Körpers nutzt.

 

Die Bekleidung des Jägers sollte möglichst tarnfarbig und geräuscharm sein, damit er vom Wild nicht bemerkt wird. Zur Pirschausrüstung gehören Gewehr, Fernglas, Rucksack und Pirschstock

 

Quelle: Deutscher Jagdschutzverband