Schießstand

Der Jägerschaft Neustadt am Rübenberge

Der Schießstand

Der Schießstand wurde 1952 im Neustädter Ortsteil Schneeren erbaut. Im Jahr 1970 ist die Jagdhütte erbaut worden. Der Kugelstand wurde im Jahr 1976 komplett neu erbaut. Seit dieser Zeit besteht der Schießstand in seiner jetzigen Form. Die technischen Einrichtungen wurden kontinuierlich angepasst und erweitert. Der Schießstand wurde 1997 auf Initiative der Landesjägerschaft Niedersachen e.V. (LJN) an den neu gegründeten Verein Jagdschützen Neustadt e.V. übergeben. Der Kugel- und Kipphasenschießstand sowie die Jagdhütte befinden sich inzwischen im Eigentum der Jägerschaft Neustadt a. Rbge. e.V.. Die Jagdschützen betreiben und verwalten den gesamten Schießstand in Absprache mit der Jägerschaft Neustadt a. Rbge. e.V.. Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich durch die Jagdschützen Neustadt e.V..

Der Büchsen- bzw. Kugelschießstand, inkl. des „laufenden Keilers“, ist für bleifreie und bleihaltige Munition bis 7000 Joule zugelassen. Dies ermöglicht ein Schießtraining mit allen üblichen Kalibern. Der Trap- und der Skeetstand, sowie der Kipphase dürfen nur mit Bleischrot beschossen werden, wobei für den Trap- und Skeetstand Schrotmunition nur mit einem Schrotgewicht von maximal 24g zulässig ist. Am Kugelstand steht auch eine Anschußbahn mit Anschußbock zur Verfügung.

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Anfragen und Kontakt zum Schießstand

Folgende Disziplinen können auf dem Schießstand Schneeren geschossen werden:

Trap

Kipphase 30 m

Skeet

Jagdliche Disziplinen 100m

Kurzwaffe 25 m

Laufender Keiler 50m mit elektronischer Trefferanzeige

Schieß­termine

Übungstage

Von Oktober bis März
Jeden 1. Sonntag im Monat
von 10 - 12 Uhr

Von April bis September
Jeden Sonntag von 10 - 12 Uhr
Jeden Montag von 17 - 20 Uhr
Ausnahmen siehe Termine!

Anfragen und Kontakt zum Schießstand

über Kontakt oder
per E-Mail schiessstand@jaegerschaft-neustadt-rbge.de

Die Terminvergabe erfolgt gemäß der vertraglichen Vereinbarung zwischen der Jägerschaft Neustadt und den Jagdschützen Neustadt durch die Jagdschützen Neustadt, welche wie folgt zu erreichen sind.

Schießstand Betrieb und Termine:
Schießwart Hans-Heinrich Harms, Tel. 0162-8747 940

Schießstand Betreuung:
Wolfgang Wagener, Tel. 0152-24240731

Verein der Jagdschützen Neustadt e.V.:

Vorsitzender: Heinrich Rave

Stellvertretender Vorsitzender: Martin Barczak

Schießwart: Hans-Heinrich Harms

Schatzmeister: Daniel di Massa

Schießnachweis für Gesellschaftsjagd und Hundeprüfung (z.B. VGP)

Die Zeit der Gesellschaftsjagden und Hundeprüfungen hat begonnen und mit Inkrafttreten des niedersächsischen Jagdgesetzes am 22.05.2022 gilt unmittelbar die Verpflichtung eines jährlichen Schießübungsnachweises vor der Teilnahme an Gesellschaftsjagden, wobei der Schießnachweis für Schrot teilweise auch bei Hundeprüfungen erforderlich ist, wenn dort eine Gesellschaftsjagd nachgestellt wird, z.B. VGP. Nach §22 (1) NJagdG ist eine Gesellschaftsjagd im Sinne des § 16 des Bundesjagdgesetzes eine Jagd, an der mehr als drei zusammenwirkende Schützinnen oder Schützen teilnehmen.

Bis zur Festlegung der Anforderungen an den Schießübungsnachweis in der Jagdverordnung müssen Jäger/innen als Teilnehmer einer Gesellschaftsjagd bereits jetzt nachweisen, dass sie in den letzten 365 Tagen eine Schießübung mit der für die jeweilige Gesellschaftsjagd vorgesehenen Munitionsart (Schrot- oder Kugelmunition) auf einem Schießstand durchgeführt haben. Mit der Verordnungsermächtigung sieht das Ministerium vor, dass der jeweilige Jagdleiter der Gesellschaftsjagd die erforderliche Schießübung bestimmt.

Seitens der Landesjägerschaft wird den Jagdleiter/innen folgende Anforderungen für einen Schießübungsnachweis empfohlen:

  • Ein Schießübungsnachweis „Schrot“ sollte mit einem jagdlichen Durchgang (15 Wurftauben Trap oder Skeet) auf einem Wurftaubenstand, 15 Wurftauben im Jagdparcours oder 15 Läufe des Roll- oder Kipphasen abzuleisten sein. Hierfür muss schießstandübliche Schrotmunition verwendet werden.
  • Ein Schießübungsnachweis „Kugel“ wird bereits seit einigen Jahren von vielen Jagdleitern verlangt. In Anlehnung an die „LJN Keilernadel“ sind dort entweder 5 Schuss mit einem hochwildtauglichen Kaliber auf den laufenden Keiler, wovon mindestens zwei Schüsse in den Ringen sein müssen erforderlich oder alternativ dazu 20 Schüsse in einem hochwildtauglichen Kaliber, die hintereinander auf den laufenden Keiler oder entsprechende Ziele im Schießkino abgegeben werden müssen.

Die LJN empfiehlt allen Jagdleitern die o.g. Regelungen bis zu einem Erlass der Jagdverordnung einheitlich zu übernehmen. Weiterhin empfiehlt die LJN die Teilnahme an einer Kreis-, Bezirks- oder Landesmeisterschaft im jagdlichen Schießen oder einem Hegeringschießen in diesem Jahr, sowie die vor maximal einem Jahr bestandene Jägerprüfung als Übungsnachweis zuzulassen.

Verantwortlich für das Vorhalten des Schießübungsnachweises ist allein die Jägerin/ der Jäger. Der Jagdleiter muss die Erfordernisse des Schießübungsnachweises festlegen und kann diesen vor der Jagd gemeinsam mit dem Jagdschein kontrollieren, ist aber nicht zur Kontrolle verpflichtet.

Die Mustervorlage der LJN für den Schießnachweis ist durch Klick auf diesen Text verfügbar.